Cosy Clash – Mara Novak & Gianna Virginia Prein

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Mittwoch, 3. April 2019, 19Uhr/ Wednesday, 3rd of April 2019, 7pm

COSY CLASH
Mara Novak
Gianna Virginia Prein

Im Rahmen der FOTO WIEN

Eröffnung | Mi 03.04.2019, 19.00 h

Ausstellungsdauer | 04.04. – 17.04.2019, Mi 19:00–23:00 Uhr und nach Vereinbarung

Ort | Kaeshmaesh, Ennsgasse 20, 1020 Wien

„Die Ausstellung verhandelt Repräsentationen von „Naturräumen“ und darin verschränkte, technopolitische Spuren. Mittels Fotografie und textlicher Raummanipulation treffen zwei künstlerische Positionen aufeinander: Mara Novak zeigt eine gerahmte, analoge Aufnahme eines sieben mal neun Meter hohen „Stock Image“, welches sie inmitten des Nordbahnhofgeländes an einem stillgelegten Ladekran installiert hat. Gianna Virginia Prein hat sich dem romantisch verklärten Motiv der Aussichtsbank angenommen und zeigt Miniaturlandschaften, die aus Einritzungen abgeformt wurden. Beide Arbeiten entstanden in der Auseinandersetzung mit (un)reglementieren Flächen und konstruierter Natur.“

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Donnerstag, 28.3.2019, 19Uhr/ Wednesday, 28th of March 2019, 7pm

„DIN – Drawn Into Narrative“
von Lenz Mosbacher und Simon Hanzer
gestaltet von Elias Hanzer

Release am 28.3.2019 ab 19 Uhr
um 20:00 Kakapo Performance mit Eva Dorlass und Corvin Hummer

ILoveYou-Virus – Ein Theaterstück von Sofia Rodrigues

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Mittwoch, 27. Februar 2019, 19Uhr/ Wednesday, 27th of February 2019, 7pm

Der I-Love-you-Virus war der erste Computerwurm in der Computergeschichte mit dem weltweit größten Schaden (in Höhe von geschätzten 10 Milliarden Dollar). Am 4. Mai 2000 wurde der Virus durch Anklicken eines Pseudo-Liebesbriefs durch primär weibliche Büromitarbeiterinnen und Privatpersonen in die IT-Systeme eingeschleust.

Wie der Virus-Erfinder aus den Philippinen niemals für seine Tat verurteilt wurde, ist auch die Liebe im Theaterstück von Sofia Rodrigues ein straffreier Raum, wo sich Liebende und Nicht-Liebende gegenseitig eben lieben oder aber bis zum Tod hin vernichten können.

Sechs Studenten des Studententheaters präsentieren die ersten vier Szenen der Tragikomödie, in der es um eine Familie geht, die sich liebt und hasst – aufdass die Schönheit (der Liebe) ihre gerechte Strafe erhält.

Spott und Sehnsucht, Hass und Hassliebe liegen nah beieinander und durchkreuzen sich gegenseitig – poetisch und trashig zugleich.

Einlass: 19:00
Beginn: 20:00

Fail happy? Open Call für KünstlerInnen

 

Scheitern ist ein allzu menschliches Phänomen: man scheitert in Beziehungen, im Beruf, an politischen Utopien, an eigenen Ansprüchen, am Leben etc. Es ist, wie Samuel Beckett schrieb, unmöglich den Kreislauf des Scheiterns zu unterbrechen: „All of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.”

Scheitern bedeutet in unserer leistungs- und erfolgsorientierten Gesellschaft im Regelfall Schmerz und Glücksverlust. Und auch die Angst zu Scheitern ist allgegenwärtig. Dennoch wird nur selten darüber gesprochen. Richard Sennett bezeichnet in diesem Zusammenhang das Scheitern als „Tabu der Moderne“. Zumeist als persönliches Versagen wahrgenommen, findet eine breitere Auseinandersetzung mit dem Scheitern kaum statt. Das Scheitern und dessen Auswirkungen zu thematisieren, bedeutet jedoch sich selbst und die Welt (kritisch) zu sehen.

Wir suchen künstlerische Arbeiten, die sich mit verschiedenen Aspekten der Relation Scheitern und Glück auseinandersetzen und (nicht nur) folgende Fragen aufgreifen:

 

– Kann man glücklich scheitern oder führt es automatisch in einen unglücklichen Zustand?

– Ist das Streben nach Glück ausweglos zum Scheitern verurteilt oder kommen wir erst im Scheitern dem Glück näher?

– Was könnte es bedeuten sich im Scheitern zu solidarisieren?

 

Die Gruppenausstellung Fail Happy? wird kuratiert von Mila Softić und Agnes Rameder und findet vom 5.-19. Juni 2019 im KAESHMAESH, Ennsgasse 20, 1020 Wien statt.

 

Schickt uns eure Portfolios mit einem kurzen Statement warum eure Arbeiten zum Thema der Ausstellung passen bis 17. März an amila.softic@gmx.at und agnesrameder0@gmail.com

 

Wir freuen uns auf eure Einreichungen!

 

 

 

 

 

 

Love for the Streets

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Mittwoch, 20.Februar 2019, 19Uhr/ Wednesday, 20th of February 2019, 7pm

Beáta Hechtova ist eine professionelle Reisende. Seit ihrem 16ten Lebensjahr verbrachte sie wesentliche Teile ihres Lebens autostoppend quer durch Länder wie Serbien, Bosnien, Bulgarien, Kolumbien und Mexiko. Im letzten Jahr war sie acht Monate lang auf den Straßen von Perú unterwegs, wo sie einen tiefen Einblick in die vielschichtigen Abgründigkeiten des Alltags gewann.

Jeremias Altmann bestritt seine späte Pubertät hingegen in Wien. Als Beobachter mitteleuropäischer Verhältnisse macht er sich zwangsläufig Gedanken über gesellschaftliche Perspektiven im Hinblick auf die persönlichen Freiheiten des Einzelnen. Seine Serie PYRO versteht Altmann als Warnung vor einer endgültigen Domestizierung der Revolte und als Ode an das Feuer der Liebe.

Die Ausstellung Love For The Streets zeigt mehrfärbige Siebdrucke und eine Auslagen-Installation von Beáta Hechtova gemeinsam mit Öl- und Acrylmalerei von Jeremias Altmann. Zu sehen von 20.02. bis 06.03.2019 im Ausstellungsraum KAESHMAESH, Ennsgasse 20, 1020 Wien. Die Finissage wird musikalisch untermalt von mimi mostah und ihren Mighty Morphing Modular Melodies. Erscheinen Sie!

Without form, without subject, without face

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Mittwoch, 30.01.2019, 19Uhr/ Wednesday, 30th of January 2019, 7pm

Vernissage: 30 January 2019, 19h
Exhibition lasts: 30.01. – 13.02.2019
Place: Kaeshmaesh Ennsgasse 20, 1020, Vienna
Opening hours: Wednesday 7 – 11 pm and by appointment

The exhibition Without form, without subject, without face shows works by Daniela Prokopetz, Manuel Cyrill Bachinger and Natalia Gurova and is the result of an open call for students from the University of Applied arts Vienna, organised by Kaeshmaesh. The three artists are dealing with various topics and mediums and are using a combination of different contents, materials and approaches towards the location. In doing so, they transform the real space into a fictional or a different one. The artistic approaches have various conspicuous interfaces, which are especially evident in the visual juxtaposition.

The picture dissolves.

Once Upon a time.

Traces. Residues. Ablated. Alienated.

What was once.

Detached from logical space.

Not visible anymore.

The boundaries are blurred.

Striving without direction.

Shapes out of nothing.

Being in the color space.

Info about each artist:

Daniela Prokopetz
Since October 2013 studies of Fine Arts / Painting at the University of Applied Arts in Vienna in the class of Emma Rendl-Denk and Henning Bohl
2002 – 2008 Art University Linz
Psychology / Philosophy University of Vienna
2007 Accademia di Belle Arti Bologna

My work lays in the field of tension between coincidence and control. By switching off my control, forms are created which are composed into structures of my works. These will be deliberately strengthened, emphasized, destroyed and collage-like rearranged.
„Untitled“ is an offer to the viewer to experience a view free of associative thoughts that opens up without bias in the images.

contact:
daniela.prokopetz@hotmail.com
Homepage: www.danielaprokopetz.com

Natalia Gurova
Since 2014 studies Site-Specific Art at the University of Applied Arts in Vienna in the class of Paul Petritsch.

2003-2009 Moscow State University
Degree in Journalism

Natalia Gurova is an artist born in Belarus, raised in Russia and based in Vienna. She did a journalism degree in Moscow and worked for different media including newspapers, radio, online and TV. Her artwork at the moment focuses on the current flow of events and information but is not directly autobiographical. The artist plays with themes and contexts and often invites the viewer to become part of her work thus changing the very subject, context or meaning of her work.

Contact:
gurovan.com

Manuel Cyrill Bachinger
Studies at the University of Applied Arts Vienna in the department for Digital Art in class of Ruth Schnell since 2017. His work is concerned with acoustic and visual forms of expression and uses transformational processes often. Manuel likes to work in experimental manners with sound- and light-installations and in various projects as a musical performer.

contact: manuel.bachinger@me.com

Schedule of the events and performances

Melisa Slipac & Dušan Chladek

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Mittwoch, 23.010.2019, 19Uhr / Wednesday, 23th of January 2019, 7pm

ODJEK

Sprache ist
Aufmerksamkeit ist
odjek
Resonanz
Widerhall
Echo
Spiel
call and response

Poesie Musik
Musik Poesie

Melisa Slipac liest ihre Gedichte in Originalfassung und teils in Übersetzungen in verschiedenen Sprachen (BKS, DEU, ENG, SPA). Der große Teil der Gedichte ist erschienen in den zwei Gedichtbänden Ples između zidova (Tanz zwischen den Mauern) und Troglavi svijet / Dreikopfwelt, aber auch unpublizierte Poesie wird vorgetragen.

Dušan Chládek spielt auf der Gitarre seine eigenen neuen Stücke sowie Kompositionen anderer Autoren, die eigentlich nicht auf diesem Instrument gespielt werden sollten.

Konzert Gretzky

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Mittwoch, 16.01.2019, 19Uhr/ Wednesday, 16th of January 2019, 7pm

Gretzky, ein Electro-Pop Duo aus Wien ist Ende 2016 aus zwei Strängen entstanden:
Peter Pichler, eine Hälfte von Sunday Bob und Elke Bitter, Sängerin und Songwriterin bei He Was A She.

Daraus ist eine popmusikalische Nord- Südachse entstanden (Peter Pichler geboren und aufgewachsen in Südtirol; Elke Bitter aus Oberösterreich). Beide wurden in der Jugend musikalisch vorgeformt durch Acts wie New Order, Bronski Beat, Depeche Mode oder Eurythmics.

Aber diese Allianz, die zwischen prominent beatlastigen, dunkelbunten Electro-sounds und einer Stimme, die dem emotional aufgeladenen R&B oder Soul nahe steht imitiert nicht, sondern stellt neue Rezepte elektronischen Pops her:

Strukturierter, melodramatischer und den Klängen nordischer Formationen wie Röyksopp nicht unähnlicher Elektroniksound trifft auf südlich warme, seelentiefe Vocals, die eine geballte Ladung voller Durs und Molls des Lebens mitbringen.

Es scheint fast so, als würden sich die im emotionalen Sturm wehenden Gesänge an die rettende Reeling der Elektronik festklammern. Aber nicht mit einem verzweifelten, klammernden Griff, sondern akrobatisch und voller Elastiziät. Gretzkys Tracks flattern also ein bisschen im Wind, ohne dabei weggeweht zu werden und die Hörerschaft im Regen stehen zu lassen.

gretzkymusic.com
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Das Konzert findet im Rahmen der Ausstellung „zu h aus wo h in “ von Lorenz Kunath und Lucia Quiqueran statt.
https://www.facebook.com/events/1129406947237663/

zu h aus wo h in ___ Lorenz Kunath und Lucia Quiqueran

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Mittwoch, 9.01.2019, 19Uhr/ Wednesday, 9th of January 2019, 7pm

zu h aus wo h in
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Ausstellung von Lorenz Kunath und Lucia Quiqueran.

Vernissage 9.1.19, 19Uhr

Ausstellung: 9.1. -23.1.19
Öffnungszeiten: Mittwoch 19-23 Uhr

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Auch als MalerIn kann man das zuhaus in dem Sinn sehen,
dass man sich eine Kunstform finden muss,
in welcher man sich wohlfühlt.
Ob nun einen Stil innerhalb der Malerei
oder gleich irgend wohin anders