Gumballmachine | Köck Putz Murzek

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4. September, 19 Uhr / September 4, 7pm

Ausstellungsdauer 4.-18. September 2019

Der Kaugummiautomat als Maschine, die nach Münzeinwurf verschiedene Outputs auswirft: Kaugummis in unterschiedlichen Farben durchlaufen durch die Kaubewegungen verschiedene Daseinszustände und landen dann in festem Zustand als Miniskulptur unter Schulbänken, auf Gehsteigen und Wänden. Maschinelle Outputs bewegen sich heute im virtuellen und digitalen Raum, um dann auch von KünstlerInnen neu angeeignet zu werden. Wie etwa Christian Murzek, dessen Malereien und Grafiken auf dem zellulären Automaten beruhen. In seinen Arbeiten konstruiert er digitale Ikonen; Kult- und Heiligenbilder neuer Glaubensrichtungen wie Algorithmen, Hashrate und Blockchain. Die aus dem zellulären Automaten gewonnenen Daten treffen auf malerische Gesten und spannen so einen Bogen zu den Grafiken von Gertraud Köck. Die Künstlerin wandelt spontan am Smartphone aufgenommene Schnappschüsse in Druckgraphiken und Malereien um und setzt sich auf diese Weise mit der digitalen Bilderflut und unseren Bildgewohnheiten auseinander. Michaela Putz’ Arbeiten übersetzen die Gesten der Nahkörpertechnologien in auf dem Computer geschaffene Malereien, wobei die standardmäßig in Bildbearbeitungsprogrammen vorhandenen Verlaufswerkzeuge als gestalterische Basis herangezogen werden.

Gertraud Köck:
Gertraud Köck studiert seit 2018 bei Christian Schwarzwald an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre aktuellen Papierarbeiten sind eine Kombination aus Fotografie und Siebdruck. Ausgehend von den Faktoren Reduktion, Rekombination und Duplikation werden Fotografien durch digitale und analoge Eingriffe ihrer ursprünglichen Bedeutung enthoben und sollen nunmehr als funktionelle Einheiten zur Visualisierung ihres abstrakten Potentials führen.

Michaela Putz:
Michaela Putz (*1984) studierte Art & Science an der Universität für Angewandte Kunst und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit den Implikationen einer auf die Oberflächen digitaler Kommunikationstechnologien reduzierten Gesellschaft. Sie untersucht in Screens unser Selbstbild, die Wahrnehmung unserer Umwelt sowie die Spuren menschlicher Interaktionen mit den Mitteln der Fotografie, Malerei und digitaler Nachbearbeitung. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem: Ars Electronica Festival Linz 2018 (Bildrecht Gallery Space), Künstlerhaus Wien, projectcell36 Wien, WUK, WL4 Art Space in Shipyard (Danzig, Polen), Angewandte Innovation Lab (AIL), VBKÖ Wien, BETON7 in Athen (Athens Photo Festival 2018). Sie erhielt Stipendien der Universität für Angewandte Kunst in Wien sowie der International Summer Academy of Fine Arts und bekam 2018 den Förderpreis für Bildende Kunst Burgenland verliehen. Michaela Putz ist Mitglied des internationalen 280A Artist Collective und lebt und arbeitet in Wien.

CHRISTIAN MURZEK:
Christian Murzek (*1986) studierte bei Gunter Damisch, Veronika Dirnhofer und Christian Schwarzwald an der Akademie der bildenden Künste, Wien. In seiner Arbeit setzt er digitale Outputs des zellulären Automaten ein, welche durch das von ihn gesteuerte Programm zu seiner Ausgangsüberlegungen führt. Jene Überlegungen welche sich auf die Bedeutung unseres Umganges mit digitalen Werkzeugen beziehen und in wie weit wir überhaupt noch die Kontrolle und das Verständnis darüber haben können. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Input und Output, dem digitalen und dem analogen Medium. Das computergenerierte Material der Outputs und die Folge des menschlichen Eingriffs unterstreichen den Versuch eine Symbiose zu entwickeln. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem: in der Galerie 5020 in Salzburg sowie in Lemberg (Ukraine) der Stadtbibliothek-Vilnius (Litauen) und im Nitsch-Museum Mistelbach. 2019 erhielt er das Art Start_Studio-Stipendium der Akademie der bildenden Künste
lebt und arbeitet in Wien

I Hope He Doesn’t Mind | Darja Shatalova

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Gut, gut, mittel, schlecht, und wieder gut. Lässt sich eine emotionale Verbindung zwischen zwei Menschen auswerten? Gibt es objektive Parameter, die eine individuelle Beziehung als glücklich oder gelungen definieren lassen? „I Hope He Doesn’t Mind“ unternimmt den absurden Versuch, mit Hilfe einer Statistik eine vollkommen subjektive und unilaterale Evaluierung einer Beziehung über eineinhalb Jahre durchzuführen. Die Untersuchung mündet in einer filigranen Installation, die gesammelte Daten räumlich visualisiert.

www.darjashatalova.com

Ausstellungsdauer: 17. – 31.7.2019,

Maria Legat – Immer im Gelb oder Grün bringen sie sich um

64917679_2141484889253599_8712555521753743360_oMittwoch 26. Juni 2019, 19Uhr/ Wednesday, 26th of June 2019, 7pm

Maria Legat – Immer im Gelb oder Grün bringen sie sich um

Einen Tag vor der Verleihung einer der 5 ersten Preise des Strabag Art-Award zeigt die Kärntner Künstlerin Maria Legat eine speziell für das Kaeshmaesh angefertigte Arbeit. Noch einmal eintauchen in die feinfühligen Techniken und gefühlvoll verwobenen zeitkritischen Inhalte Ihrer Arbeiten. Ob man auch wieder an die Oberfläche kommt?

Ausstellungsdauer: 26.6. – 10.7.2019

Fail Happy?

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Mittwoch, 05. Juni 2019, 19Uhr/ Wednesday, 5th of June 2019, 7pm

Eine Ausstellung mit:
Ivonne Barrera-Villanueva / Veronika Burger / Violeta Ivanova / Matthias Ramsey / Christoph Schwarz / Mila Softić / Florian Sorgo / Rina Treml

Kuratiert von:
Agnes Rameder und Mila Softić

Eröffnung: 5. Juni 19.00 mit Scheiterhaufen
Filmscreening und Diskussion mit Christoph Schwarz: 12. Juni 19.00
Finissage: 19. Juni 19.00

Scheitern bedeutet in unserer leistungs- und erfolgsorientierten Gesellschaft im Regelfall Schmerz und Glücksverlust. Und auch die Angst zu Scheitern ist allgegenwärtig. Dennoch wird nur selten darüber gesprochen. Richard Sennett bezeichnet in diesem Zusammenhang das Scheitern als „Tabu der Moderne“. Zumeist als persönliches Versagen wahrgenommen, findet eine breitere Auseinandersetzung mit dem Scheitern kaum statt. Das Scheitern und dessen Auswirkungen zu thematisieren, bedeutet jedoch sich selbst und die Welt (kritisch) zu sehen, was wiederum zu Glücksmomenten führen kann.
Der Titel Fail Happy? nimmt Bezug auf die zentralen Fragestellungen der Ausstellung: Kann man glücklich scheitern oder führt es automatisch in einen unglücklichen Zustand? Ist das Streben nach Glück ausweglos zum Scheitern verurteilt oder kommen wir erst im Scheitern dem Glück näher?

Diese Fragen werden in sieben künstlerischen Einzelpositionen, die verschiedene Themen behandeln und Fotografie, Malerei, digitale Zeichnung, Buchkunst, Video und Mixed Media umfassen, aufgeworfen.

Aufgrund der derzeitigen innenpolitischen Situation erhält die Ausstellung eine ungeplante Aktualität. In den diversen Medien ist eine Bandbreite an Strategien der Auseinandersetzung mit dem Scheitern von Einzelpersonen, Parteien beziehungsweise der Regierung zu beobachten. Diese reicht von Negierung, Totalverweigerung der Reflexion bis hin zur Stilisierung als Opfer. Deren Scheitern ist allerdings zweifellos mit Glück für einen nichtunwesentlichen Teil der Bevölkerung verbunden – wurden doch in den letzten Wochen Personen mit problematischem Demokratieverständnis von hochrangigen Positionen und Ämtern abgezogen. Und damit wurde dem von der Ex-Regierung betriebenen Kurs gegen Minderheiten, kritischen Journalismus und Sozialstaat sowie den Pferdeeinkäufen ein (vorläufiges?) Ende gesetzt.

Art Sale Spektakel

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Mittwoch, 29. Mai 2019, 19Uhr/ Wednesday, 29th of May 2019, 7pm

Liebe Freund*innen & Liebhaber*innen des kaeshaedelischen Kunstkosmos´!

Get rich or die tryin´- wir wollens wieder wissen.
Sich wie Krösus aufspielen, die Fuffies im Club verteilen, mal wieder den Lenz raushängen lassen.
Auch ein junger Offspace hat Wünsche und Träume.
Neue Runde, neues Glück- der Rubel rollt ein zweites Mal.
Auch dieses Mal kann man in junge Kunst investieren und gleichzeitig einen jungen Offspace unterstützen.
Wir veranstalten mal wieder eine Kunstauktion und es gibt schmucke Kunstwerke unserer jungen Künstler*innen (unter anderem von Emanuel Ehgartner, Benedikt Frass, Natalia Gurova, Ivonne Barrera-Villanueva und Ronald Kodritsch) zu ersteigern.
In Zeiten dynamischer Investitionen erweist sich Kunst als langfristige, moralisch unbedenkliche Kapitalanlage.
Was ist euch junge Kunst wert?

Als musikalischen Appetizer gibt´s ein Konzert der Singer and Songwriterin Rosa.

Einlass: 19Uhr
Konzert: 20Uhr
Beginn Auktion ca: 21 Uhr

Spread the word!
Auch an diesem Abend bleiben wir unserem Motto treu – Bierdusche statt Sektempfang!
Wir freuen uns schon auf den Abend!

Bussi,
eure Strizzies!

Ps: ein kleiner Vorgeschmack zu Rosa:
https://www.youtube.com/watch?v=MrwAE24MiCg

Lesung: Mango, Mohn & Zuckerwatte

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Lesung: Mango, Mohn & Zuckerwatte

8.5.2019, 19Uhr

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20Uhr

Süße, saure, helle und düstere Texte präsentieren 10 mehr oder weniger mit Wien verzwirbelte Schreibende.
Zwischen Prosa, Lyrik, Ernsthaftem und Schabernack wird für jeden Geschmack ein Kügelchen dabei sein.
Damit jeder was abbekommt, ist zeitiges Kommen empfohlen. Wenn voll ist, ist voll ;).

Es lesen:

Lydia Haider

Thomas Havlik

David Hoffmann

Greta Lauer mit Hanna Kessler, Jonida Laçi, Lotti Müller (u.a.)

Zoltan Lesi

Niklas L. Niskate

Nika Pfeifer

Elif San

John Sauter

Armin Schrötter

 

3 year Anniversary Celebration

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Freitag, 12.April  2019, 19Uhr/ Friday, 12th of April 2019, 7pm

Dear Lovers & Friends!

Euren Lieblingsoffspace am Mexikoplatz gibt es nun schon seit drei fulminanten Jahren.
Lectures, Frames und Screenings bespielten seit jeher unsere exklusiven Räumlichkeiten der Kärtnerstrasse Leopoldstadts und sorgten in der Welt der Reichen und Schönen für Furore.
Dieses ehrenwürdige Ereignis wollen wir stilvoll und glamourös zelebrieren, so wie es sich für die Hautevolee der Offspaceszene Wiens gebührt.
Wir schwingen das Tanzbein und erfreuen uns der Opulenz mondäner Kunstwerke.
Den Veuve Clicquot stellen wir schon mal kalt und dem Jetset unter unseren Kunstliebhaber_innen sei gesagt, first come- first serve.
Eh klar, oder 😉 ?
Edler Zwirn und Prunk sind nicht zu viel verlangt – ein Hauch von Luxus muss auf diesem Szeneevent des Jahres schon sein.
Denn an diesem Abend lassen wir noch einmal unsere bisherigen Erfolge Revue passieren, um dann mit Pomp, Glanz und Gloria eine neue Ära einzuläuten.
Wir haben Großes vor!

Bussi, Baba,
eure glorreichen Sieben!

Einlass: 19Uhr
Dresscode: Edel & Glamourös